
Mit Photovoltaik-Anlagen produzieren Sie Ihren eigenen Strom. Dies ist allerdings abhängig von der Sonneneinstrahlung, d. h. mittags erzeugt die Anlage gegebenenfalls mehr Strom, als benötigt wird. In Kombination mit einem Photovoltaik-Speicher lagern Sie diesen Überschuss zwischen, bis Sie ihn abends oder nachts brauchen.
Mehrere Solarmodule bilden zusammen die Photovoltaik-Anlagen. Innerhalb der Module befinden sich Solarzellen, in denen eine Wechselwirkung zwischen dem Sonnenlicht und dem Halbleitermaterial stattfindet. Ein Wechselrichter wandelt den gewonnen Gleichstrom in Wechselstrom um, welchen Sie für elektrische Geräte in Ihrem Haushalt verwenden.
Kilowatt peak (kWp) misst die Leistung der Photovoltaik-Anlage und gibt die höchstmögliche Ertragsleistung eines Moduls an – unter idealen Bedingungen. In der Praxis ist die tatsächliche Leistung allerdings von verschiedenen Faktoren abhängig:
In Deutschland erzielt eine Photovoltaik-Anlage mit einer Aufstellfläche von sieben Quadratmetern ein Stromerzeugnis von 800 bis 1.050 Kilowattstunden pro Jahr. Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht ungefähr 4.000 Kilowattstunden Strom im Jahr.
Zu den Anschaffungskosten kommen laufende Betriebskosten dazu. Diese belaufen sich auf ein bis zwei Prozent der Anschaffungskosten und fallen damit gering aus. Durch Verschmutzungen der Module sinkt die Ertragsleistung, weshalb Sie die Anlage regelmäßig warten und reinigen lassen sollte.
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